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Die Industriestadt Ålvik

Der Industriebetrieb Bjølvefossen gab den Einheimischen ihr täglich Brot, baute die Strassen und Häuser und sorgte für Arbeit und eine lebhafte Freizeit.

Am ende vom Ålvikfjorden in Kvam Gemeinde liegt Ålvik. Der Ort ist der einzige Industrieort im West-Norwegen der das ganze Jahr Sonne hat.

 

 

Die Wasserkraftanlage war auch in Ålvik die Voraussetzung für den Industrieaufbau. Die Fabrik musste in der Nähe der Kraftversorgung gebaut werden. Die Wasserkraftstation, mit Damm, Rohrstrasse und Turbinenhalle wurde in den Jahren 1915-18 gebaut. Architekt war der bekannte Norweger Thorvald Astrup aus Kristiania (Oslo). Astrup hat eine vielzahl der Norwegischen Kraftstationen der ersten Generation gezeichnet, u.a. auch die erste Bauphase der Kraftstation in Tyssedal.

 

Die grössten Bauernhöfe in Kvam lagen in Ålvik. 

 

Als die Industrie kam, hat die Betriebsleitung die Stadtplanung des Industrieortes übernommen. Bekannte Architekten wurden beauftragt Häuser und Strassen anzulegen, nach dem Prinzip der britischen Gartenstädte.

Man wollte den Ort und die Häuser besonders attraktiv machen, so dass die Menschen gerne an solch abgelegenen Orte leben wollten. Es war wichtig eine stabile Belegschaft zu haben, besonders die der Facharbeiter. In unruhigen Jahren war es besonders wichtig die Belegschaft zufriedenzustellen so dass die Arbeit ausgeführt wurde.

 

Ålvik in Kvam Gemeinde am Hardangerfjord. Foto: Kraftmuseet Archiv

 

Aus dem Buch: Die Fabrikstädte von Eva Røyrane

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Kraftmuseet

Norwegisches wasserkraft- und industriestadtmuseum


Naustbakken 7, 5770 Tyssedal
Phone: +47 53 65 00 50
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